„Einsatz läuft!“: Einwegpfand-Informationskampagne geht in die Verlängerung
20.04.2026
Kampagnenprotagonisten „Pet“ und „Can“ geben Einblick hinter die Kulissen des Einweg-Pfandsystems und erklären, was mit den Getränkeverpackungen nach der Rückgabe passiert.
Wien, 20. April 2026 – Seit 2025 gilt die Einweg-Pfandverordnung auf Getränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall. Ziel ist es, wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten, Ressourcen zu schonen und Littering nachhaltig zu reduzieren. Nach dem erfolgreichen Auftakt der Informationskampagne „Achtung Einsatz!“ startet die crossmediale Kampagne mit „Einsatz läuft!“ nun in die zweite Phase. Der Fokus liegt nun darauf, den Weg der Flaschen und Dosen zu erklären sowie durch Hintergrundwissen die Motivation und Akzeptanz des Pfandsystems weiter zu erhöhen.
„Wir freuen uns, dass wir nach einem Jahr Einwegpfand das Ziel der Sammelquote mit 81,5 Prozent bereits übertroffen haben“, so Monika Fiala, Co-Geschäftsführerin von Recycling Pfand Österreich. „Mit der diesjährigen Kampagne wollen wir die Bevölkerung nun noch stärker auf die Reise der Flaschen und Dosen mitnehmen und verdeutlichen, dass jede und jeder einen entscheidenden Beitrag zum Funktionieren des Pfandsystems und zu einer erfolgreichen Kreislaufwirtschaft leisten kann.“
Kampagnenverlängerung „Einsatz läuft!“ gibt Einblick hinter die Kulissen
Nach einem Jahr steht fest: Das Einweg-Pfandsystem funktioniert und wird von der Bevölkerung gut angenommen. Das bestätigen die Ergebnisse der Marktforschung: 85 Prozent der Befragten fühlen sich gut über das Pfandsystem informiert und 90 Prozent bewerten die Kampagne als verständlich bzw. sehr verständlich. Während im ersten Jahr auf das neue Pfandsystem aufmerksam gemacht wurde und die Grundlagen, wie die Rückgabe, das Pfandsymbol und die Handhabung, im Fokus standen, geht es nun um die Hintergründe: Was passiert mit den Flaschen und Dosen, nachdem sie zurückgegeben wurden, und was bringt es überhaupt, die Gebinde zurückzubringen?
In acht neuen Kurzspots und einer Langversion, entwickelt von Lowe GGK, begeben sich die mittlerweile bekannten und beliebten Protagonisten, die Kunststoffflasche „Pet“ und die Metalldose „Can“ auf eine Reise durch den Recyclingkreislauf. Dabei werden sie selbst nach der Rückgabe in Sortieranlagen weiterverarbeitet, nach Material und Farbe getrennt und anschließend zu Flakes, Granulat oder eingeschmolzenem Metall weiterverarbeitet. Am Ende des Prozesses entstehen aus ihnen wieder neue Getränkeflaschen und -dosen – und der Kreislauf ist geschlossen.
Auf leicht verständliche und humorvolle Weise geben „Pet“ und „Can“ dabei Einblicke in die Abläufe und vermitteln, warum die korrekte Rückgabe entscheidend ist. So wird anschaulich gezeigt, welchen Beitrag jede:r Einzelne leisten kann, um den Wert der Materialien zu erhalten und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. „Jede zurückgebrachte Flasche und Dose macht einen Unterschied: Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Umwelt sauber bleibt und wertvolle Materialien im Kreislauf geführt werden“, so Fiala.
Die Ausspielung der Spots erfolgt ab sofort auf sämtlichen Online-Seiten, Social-Media-Kanälen sowie im Online TV. Zusätzlich sorgen mehrere Out-of-Home-Flights via Plakate, Citylights und Digilights für österreichweite Sichtbarkeit.
Direkter Link zum Spot in voller Länge sowie zu den Kurzspots: www.recycling-pfand.at/videos.html
Einwegpfand im Überblick
Seit 1. Jänner 2025 unterliegen in Österreich alle Kunststoffflaschen und Metalldosen mit einem Volumen von 0,1 bis 3 Litern, die mit dem österreichischen Pfandsymbol gekennzeichnet sind, dem neuen Einweg-Pfandsystem. Das Pfand beträgt einheitlich 25 Cent. Die Pfandverordnung sieht im ersten Jahr eine Rücklaufquote von 80 Prozent vor – dieses Ziel wurde mit 81,5 Prozent bereits übertroffen. Bis 2027 soll die Sammelquote auf 90 Prozent steigen. Damit erfüllt Österreich bereits vor 2029 die EU-Vorgaben mit einem Sammelziel von 90 Prozent.